Berliner Karrierecenter fertigt Mund-Nasen-Schutz für das Bundeswehr-Sozialwerk

12. Oktober 2020 News Bereich Ost Dienststellen Berichte

Corona macht kreativ

Während des Lockdown im Frühjahr 2020 engagierten sich die Mitarbeiterinnen im Karrierecenter der Bundeswehr V Berlin neben den üblichen Einstellungsuntersuchungen und den zu bearbeitenden Unterlagen im ärztlichen Dienst auch für den guten Zweck.

Auf Initiative von Medizinaldirektorin Dr. Claudia Niendorf wurde das Projekt „Mund-Nasen-Schutz-Masken“ gestartet. Die Kolleginnen, die eine Nähmaschine besaßen, brachten diese mit ins Büro und so wurde ein Bereich des ärztlichen Dienstes zum Schneideratelier. Hier stellten die fleißigen Mitarbeiterinnen zahlreiche Alltagsmasken her. Das benötigte Material wie Baumwollstoffe und die in dieser Zeit schwer zu bekommende Gummilitze sowie Drähte wurde gespendet.

Dankbare Abnehmer fand der Mund-Nasen-Schutz zu Beginn der Maskenpflicht beim städtischen Klinikum oder auch bei Lieferanten und Postdienstleistern der Dienststelle. Insgesamt wurden rund 600 Masken genäht und verteilt. Gegen eine freiwillige Spende wurde ein Teil für den internen und privaten Bedarf gefertigt sowie interessierten Kameraden und Kollegen in der Dresdener Dependance des Karrierecenters und dem „Mutterhaus“ in Berlin angeboten.

Am 12. August 2020 überreichte Dr. Niendorf in Anwesenheit des Leiters des Karrierecenters, Kapitän zS Patrick Pape, und seines Stellvertreters, Oberstleutnant Peter Egger, einen symbolischen Spendenscheck über 180,00 € dem Bereichsgeschäftsführer Ost, Hauptmann Stefan Knoblauch. Das Geld wird der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ zugutekommen. Vielen Dank für so viel Kreativität und Engagement!