Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Peter Tauber besucht Bundesgeschäftsführung in Bonn

21. Mai 2020 News Bereich Nord Bereich Ost Bereich Süd Bereich West

Sorge über die Auswirkungen von Corona auf die Arbeit des Bundeswehr-Sozialwerks

In der Bundesgeschäftsführung des Bundeswehr-Sozialwerk e.V. in Bonn gehen viele Gäste ein und aus, aber einen Staatssekretär bekommt man dort eher selten zu sehen und so war der Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Peter Tauber am 18. Mai 2020 auch für alle eine besondere Freude.

Empfangen wurde er vom Bundesvorsitzenden Peter Dormanns und vom Bundesgeschäftsführer Norbert Bahl. Dr. Tauber wollte sich nach eigenem Bekunden vor Ort selbst ein Bild über die Auswirkungen von Corona auf die Arbeit des Sozialwerks machen. Selbst Mitglied im Bundeswehr-Sozialwerk, hatte ihn die Information zur Schließung aller 29 Hotels und Ferienanlagen mit den entsprechenden Auswirkungen auf das Personal und die Finanzsituation des gemeinnützigen Vereins sehr besorgt. Zumal auch der Ausfall von Konzerten, Benefizveranstaltungen und Basaren erhebliche Auswirkungen auf die Arbeit der rein spendenfinanzierten „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ haben wird.

Leider konnten Dormanns und Bahl auch im persönlichen Gespräch nicht mit guten Nachrichten dienen. Just zu dem Zeitpunkt war nämlich die Entscheidung über die Absage aller Sommerfreizeiten des Bundeswehr-Sozialwerks zu treffen. „Wir haben lange mit dieser für uns alle sehr schweren Entscheidung gerungen, zumal wir um die Enttäuschung der vielen Teilnehmenden und Eltern wissen.“, so Dormanns. Betroffen sind 60 Freizeiten für Kinder- und Jugendliche sowie acht Freizeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen. Bahl machte aber auch deutlich, dass gerade diese Freizeiten von den gemeinsamen Aktivitäten und vielen sozialen Kontakten, Zuwendung und Gemeinschaft leben. „Dabei ist es nahezu unmöglich, die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.“

Dr. Tauber verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich die Situation für das Bundeswehr-Sozialwerk bald wieder bessern werde und sagte im Bedarfsfall seine Unterstützung zu. Ganz besonders bat er darum, seinen Dank für die tägliche Arbeit allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu übermitteln. Als Zeichen seiner Wertschätzung übergab er Oberst i.G. Dormanns ein Wappen des BMVg mit persönlicher Widmung.