Spendenradtour der Flugbereitschaft BMVg zugunsten des Bundeswehr-Sozialwerks

17. September 2020 News Bereich Nord Bereich Ost Bereich Süd Bereich West Dienststellen Berichte Spendenaktionen

16.666,66 € für die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“

Die diesjährige Spendenradtour zugunsten der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“, bei der 19 Radsportler am 13. August 2020 von Bonn nach Köln radelten, ist erfolgreich beendet. Mit der Aktion wurden Spenden in Höhe von 16.666,66 € gesammelt. Am 3. September 2020 überreichte die Präsidentin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw), Ulrike Hauröder-Strüning, gemeinsam mit dem Schirmherrn der Aktion und Stellv. Kommandeur der Flugbereitschaft BMVg, Oberst Johannes Stamm, den Spendenscheck an das Bundeswehr-Sozialwerk.

Es war eine persönliche Nachricht Stamms, die Präsidentin Hauröder-Strüning an einem Sonntag im Juni erreichte. Sie enthielt einen Vorschlag: Die Spendenradtour für die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ trotz der Corona-Pandemie stattfinden zu lassen. Den Beteiligten war die Verantwortung für die Kinder wie auch für alle Beteiligten der Aktion in der Covid-19-Lage bewusst. Beide waren sich schnell einig.  Sie wollten den Kindern etwas Gutes tun, denn sie sollten nicht unter der Corona-Situation leiden. Gesagt, getan. Stamm schlug vor, den Start der Tour zum BAIUDBw auf der Hardthöhe zu legen und von dort nach Köln zur Flugbereitschaft zu fahren. Die Präsidentin war sofort einverstanden. „Ich gebe den Startschuss für die Aktion vor den Pforten meines Amtes“, so Hauröder-Strüning. Der Schirmherr rief sein Radteam zusammen und am 23. August 2020 fuhren sie die 55 Kilometer von Bonn nach Köln.

Überragendes Ergebnis für soziales Engagement

Zwei Wochen später ist die Aktion beendet. Am 3. September 2020 kommen die Initiatoren Hauröder-Strüning und Stamm bei der Flugbereitschaft in Köln zusammen. Gemeinsam mit den 19 Radsportlern der Flugbereitschaft und ihrem Kommandeur, Oberst Daniel Draken, blicken sie auf ein Rekordergebnis. Der Schirmherr fasst seine caritative Herzensangelegenheit und den Tag der Radtour zusammen. Die Spendeneinnahmen übertreffen die Einnahmen des Vorjahres, aber auch jegliche Vorstellungen, dass dieser Erfolg unter Corona-Einschnitten möglich gewesen wäre.

Den Scheck nahm der Bundesvorsitzende des Bundeswehr-Sozialwerks, Oberst i.G. Peter Dormanns, überwältigt und dankbar entgegen. „Ich bin sprachlos, wenn ich auf den Erfolg der Initiative blicke. Meine Erwartungen an das Jahr 2020 begannen voller Optimismus. Die Covid19-Lage dämpfte dies ein. Wir mussten viele Veranstaltungen absagen. Aber Dank der initiativen Spendenradtour können wir Hilfen leisten. Jeder Cent geht dahin, wo er hingehört“, so Dormanns. Die Summe von 16.666,66 € steht auf dem Spendenscheck geschrieben. Allen Beteiligten und Spendern der Aktion gilt es zu danken.

Spendenwerbung und Einmannpackungen verhalfen zum Erfolg

Allein 7.878,00 € stammen aus dem Spendentopf des BAIUDBw. Diesen Anteil erreichte Hauröder-Strüning mit der Abgabe von Einmannpackungen (Epa). Die Essensrationen der Truppe standen vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Daher entschied Hauröder-Strüning, diese für das Sozialprojekt anzubieten. Die Spenden für die Epas kamen der Aktion zugute.

Regierungsrätin Marion Gerber, Mitglied des Bundesvorstands und Bereichsvorstands West des Bundeswehr-Sozialwerkes, übernahm die Abgabe: „Der Ansturm auf die Einmannpackungen war gewaltig. Wir haben heute noch viele Vorbestellungen“. Der Erlös der Einmannpackungen hat den Spendentopf ungemein gefüllt. 

Jeder eigenommene Cent wird fließen

Die gute Tat hat in diesem Fall viele Väter: Die Muskelkraft der 19 Sportler auf dem Rad, den Einsatz der Verantwortlichen, die Großzügigkeit der Großspender, die treuen Mitglieder des Bundeswehr-Sozialwerks und die Spender für die Epas. Die Spenden ermöglichen es, den Kindern zu helfen. Der Alltag mit einem behinderten Kind ist sehr fordernd. Gerade weil die Corona-Pandemie die Familien stark belastet, müssen finanzielle Hilfen schnell und großzügig fließen.